T-Shirt Drucktechniken und Materialien

T-Shirt Materialien

T Shirt Stoffe unterscheiden sich vor allem durch ihre Grammatur, also das Stoffgewicht. Diese wird in Gramm pro Quadratmeter angegeben. Die meisten T-Shirts haben eine Grammatur zwischen 150 g/qm und 200 g/qm.

Baumwolle ist der wichtigste Grundstoff für T-Shirts. So wird für die meisten Shirts Jersey aus 100% Baumwolle verwendet, doch auch Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester sind geläufig. Bevor die Baumwolle zu einem Garn versponnen wird, werden die Baumwollfasern nach der Ernte gereinigt und gekämmt. Je gründlicher das geschieht, desto hochwertiger wird das Garn und somit der Stoff.

Durch verschiedene Verarbeitungtechniken ergeben sich auch beim Stoff unterschiedliche Qualitätsstufen von grob- zu feinmaschigen Stoffen, wie zum Beispiel Ringspun Jersey.

Zur Herstellung von T-Shirts werden zunächst einzelne Teile aus Stoffbahnen geschnitten und dann zusammen genäht.

T-Shirt Farben

Bevor Stoffe gefärbt werden, müssen sie gebleicht werden. Die zum Färben von T-Shirts am häufigsten verwendete Technik ist die Reaktivfärbung. Diese zeichnet sich durch brillante und sehr waschfeste Farben mit hoher Sättigung aus. Für die Produktion von einfarbigen T-Shirts werden die Stoffbahnen im Ganzen gefärbt. Mehrfarbige T-Shirts (zum Beispiel Batik-Shirts) werden in der Regel erst als fertig genähtes T-Shirt eingefärbt.

Drucktechniken

Es gibt verschiedene Druckmethoden um Motive, Bilder und Sprüche auf T-Shirts zu bringen. Zu den bekanntesten Drucktechniken gehören Flex- und Flockdruck, Siebdruck und Digitaltransfer.

Digitaltransfer

Digitaltransfer eignet sich besonders gut um Bilder und hochauflösende Fotos auf Textilien aufzubringen. Dazu wird das Motiv auf eine Transferfolie gedruckt und durch Hitze und Druck auf das T-Shirt übertragen und fixiert. Die Qualität des Druckes ist sehr gut, jedoch weniger haltbar.

Flexdruck

Beim Flexdruck, auch Plottdruck genannt, werden aus speziellen farbigen Folien nach Vektorenvorgabe Formen und Motive ausgeschnitten. Mittels einer Transferpresse werden diese auf die T-Shirts übertragen und fixiert. Dieses Verfahren ermöglicht länger haltbare Drucke, deren Farben nicht verblassen.

Flockdruck

Der Flockdruck funktioniert im Wesentlichen wie Siebdruck. Anstatt von Farbe wird allerdings ein Klebstoff durch das Sieb auf die Textilien aufgetragen, der dann das Flockmateriel an den gewünschten Stellen bindet. Heutzutage gibt es allerdings auch fertig beflockte Folien, die wie beim Flexdruck/Plottdruck erst ausgeschnitten und dann mittels einer Transferpresse auf den T-Shirts fixiert werden.

Siebdruck

Ein für den Siebdruck benötigtes Sieb besteht aus einem Rahmen, der mit einem Gewebe bespannt ist. Auf das Gewebe wird eine Schablone aufgebracht, die an denjenigen Stellen des Druckbildes, die nicht bedruckt werden sollen, den Farbauftrag verhindert. Durch die offenen Stellen der Schablone wird mit einem Gummirakel die Farbe direkt auf den Stoff gedruckt. Daher wird für jede Farbe ein eigenes Sieb benötigt.

Druckfarben

Beim Siebdruck kann man zwischen unterschiedlichen Farbsystemen wählen:

- wasserbasierte Farben, wie Aquatex®, werden ohne Lösemittel oder Formaldehyd hergestellt. Daher sind sie sehr umweltfreundlich und verträglich.

- Plastisol-Farben basieren auf PVC-Verbindungen. Diese zeichnen sich durch hohe Brillianz, hohe Dehnbarkeit und lange Haltbarkeit aus.

- bei Discharge-Farben (Bleichdruck) wird mittels Bleichtinte das T-Shirt entfärbt, damit das Pigment direkt in der Faser greifen kann. Der Druck ist sehr gut haltbar und kaum spürbar, da das Gewebe direkt eingefärbt wird.